Informationsabend „Mädchenbeschneidung verstehen“

Datum:  Freitag, 7. November 2014001
Zeit:       19.00 Uhr
Ort:        Solidaritaetshaus St.Gallen (Plan s. unter Kontakt)

Etwa 125 Millionen Mädchen und Frauen sind weltweit beschnitten. In vielen Regionen der Welt ist Mädchenbeschneidung eine soziale Norm, deren Ursachen vielfältig und bisher unverstanden sind. Grundsätzlich gilt es, die Motive dieser schmerzlichen sozialen Norm zu verstehen.

Um diese Motive zu verstehen, wurden in den letzten drei Jahren in Gezira State (Sudan) Studien durchgeführt. Dabei wurde untersucht, wie soziale Normen und internalisierte Werte (z.B. Hygiene, Gesundheit, Glaube) eine dortige Familie in ihrer Entscheidung über die Beschneidung ihrer Töchter beeinflussen.

Frau Dr. Sonja Vogt, wissenschaftliche Angestellte der Universität Zürich, berichtet von ihren Erfahungen, die sie im Rahmen ihres Projektes im Sudan gesammelt hat, stellt die Ergebnisse der Studien vor und wird sich Zeit nehmen für Fragen und das Gespräch mit den Teilnehmenden.

Organisatorin:
Verein „Frieden und Bildung für die Nuba“
http://www.nuba-verein.ch/