Belluna Abend „Afghanistan“ mit Marianne Huber

Datum:01. Juni 2018

Zeit:19.30 Uhr

Ort:Solihaus, Fidesstrasse 1, 9000 St. Gallen

Die weltweite UNO-Agenda 2030 betont die globalen Zusammenhänge und Auswirkungen von Ungleichheit, Armut und Konflikten und Migration. Der Fokus der Entwicklungszusammenarbeit auf sogenannte fragile Staaten die von chronischen Konflikten und schwachen staatlichen Institutionen betroffen sind, hat sich entsprechend verstärkt.

Afghanistan ist ein Brennpunkt von enormem internationalen Entwicklungsengagement seit 2002. Was sind die Herausforderungen, aber auch Chancen dieses internationalen Engagements seit 2002?  Welche Hoffnungen und Enttäuschungen erleben die Menschen damit?

In unseren Medien wird über Afghanistan nur sporadisch berichtet und oft im Zusammenhang mit Anschlägen und Gewalt.  Dabei geht leicht vergessen, dass die afghanische Bevölkerung seit nunmehr 40 Jahren unter verschiedenen Phasen von Krieg leidet. Schon in den 80er Jahren flohen Millionen vor dem Krieg in die Nachbarländer. Die sich verschlechternde Situation bewegt in den letzten Jahren wieder viele zur Flucht, trotz aller Risiken und Gefahren für sich und ihre Familien.

Marianne Huber hat von 2009 bis 2015 in Afghanistan gelebt und war für NGOs und die DEZA tätig. Sie gibt mit Informationen und Bildern einen Einblick in die Lebensrealitäten des Landes am Hindukusch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen spannenden Abend.

 

 


Belluna Abend: Walser – Völkerwanderung in der Schweiz

Datum:04. Mai 2018

Zeit:19.30 Uhr

Ort:Solihaus, Fidesstrasse 1, 9000 St. Gallen

Die Walser. Ihre Sprache, ihre Wege, ihre Geschichten – unter welches Etikett zu setzen? Migration? Auswanderung? Exodus?

Über die Bewegung von Bevölkerungsgruppen aus dem oberen Wallis Richtung Süden, Norden und Osten ist die Forschung einig – die Beweggründe jedoch sind kompliziert, ja bis heute strittig. Festschreiben darf man: Walser, die vor sechs- bis siebenhundert Jahren ihre Siedlungsräume verlassen haben, wanderten eher als Kolonisten denn als Emigranten.

Weitere Themen sind – nebst den Wegen der Walser und ihren Siedlungen ausserhalb der Stammlandschaft (hauptgewichtig die in der Ostschweiz) – die archaisch anmutende Sprache und, literarisch, deren Exponentinnen: Anna Maria Bacher (*1947), Erika Hössli (*1944), Bernadette Lerjen-Sarbach (*1942) sowie die Erzähler Josef Johann Jörger (1860 – 1933) und Jakob Kuratli (1899 – 1981).

Bücher und Photos, Rezitation und Projektion, auch O-Ton-Aufnahmen sollen die Begegnung mit dem Walsertum lebendig machen. Dr. phil. Rainer Stöckli (Schachen bei Reute) wird durch den Abend führen. Er hat im Walgau eine Schreibwerkstatt mit Anna Maria Bacher geleitet; mit Bernadette Lerjen-Sarbach (Zizers) zwei Bücher produziert und mit Oswald Frey (Azmoos) die Anthologie „Am Rhii“ (1996) herausgebracht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und laden Sie gerne zum anschliessenden Apéro ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Belluna Abend „Afrin“

Datum:06. April 2018

Zeit:19.30 Uhr

Ort:Solihaus, Fidesstrasse 1, 9000 St. Gallen

Afrin und die kurdischen Autonomiebestrebungen

An diesem Abend im Solidaritätshaus wird die aktuelle Situation der Kurden und Kurdinnen in der Türkei und in Syrien erläutert. Die WOZ-Auslandsredaktorin Anna Jikhareva hält eine Einführung zum Thema. Der Historiker Cenk Akdoganbulut stellt in einem Gespräch die politischen und gesellschaftlichen Ziele der kurdischen Autonomiebestrebungen vor. Für viele Beobachterinnen und Beobachter bedeuten sie den einzigen emanzipativen Fortschritt im autoritär regierten Nahen Osten.

Mit anschliessendem Apéro und gemeinsamem Austausch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!